ODBORNÝ DVOJMESAČNÍK ZAMERANÝ NA NAJNOVŠIE POZNATKY O VÝVOJI MOBILNÝCH PRACOVNÝCH STROJOV A O ICH APLIKÁCII V PRAXI

VERSAMMLUNG UCIMU-SISTEMI PER PRODURRE POSITIVES ERGEBNIS FÜR DIE ITALIENISCHE WERKZEUGMASCHINENINDUSTRIE IM AUFSCHWUNG AUCH DAS JAHR 2017


Die Aufträge von Werkzeugmaschinen im ersten Quartal 2017 sind um  9,9% angestiegen, 

die Inlandsaufträge um 24,8% und um 5,6% die Auslandsaufträge.

Massimo Carboniero, Präsident von UCIMU: „Es ist notwendig die Maßnahmen des Nationalplanes  Industrie 4.0 zu verlängern”

 

Cinisello Balsamo, 6. Juli 2017.  Positive Bilanz 2016 der italienischen Herstellerindustrie von Werkzeugmaschinen, Robotern und Automationssystemen, die für die wichtigsten Wirtschaftsindikatoren eine Wachstumsrate verzeichnen konnte, mit Ausnahme des Exportes.

An fünfter Stelle in der Weltrangliste der Hersteller, nach der vom amerikanischen Verband nach oben korrigierten Zeitreihe hat sich Italien auf dem dritten Platz bei den Exporteuren bestätigt und einen Platz in der Verbraucherliste gewonnen, wo sich Italien an fünfter Stelle platziert als Beweis für die lebhafte Inlandsnachfrage.   

Der seit 2014 verzeichnete positive Trend wird für das ganze Jahr 2017 weitergehen, in dem Produktion, Export und Verbrauch zunehmen werden, und unterstützt durch die Maßnahmen des Nationalplanes Industrie 4.0 wird der sowohl die Lieferungen der Hersteller auf dem Inlandsmarkt als auch den Export mit sich ziehen. Unter den führenden Ländern des Bereiches wird kein anderes Land eine so bedeutende Zuwachsrate verzeichnen wie Italien.

Das ist – zusammengefasst – das vom Präsidenten Massimo Carboniero heute morgen gezeichnete Bild anlässlich der Jahresversammlung der Gesellschafter von UCIMU-SISTEMI PER PRODURRE, an der teilgenommen haben: der Minister für wirtschaftliche Entwicklung , Carlo Calenda, in einer interaktiven Videokonferenz aus Rom und der Vizepräsident des nationalen CONFINDUSTRIA (Arbeitgeberverbandes) mit Vollmacht für die Industriepolitik, Giulio Pedrollo.

                                                                                                                                                                       

Insbesondere verzeichnete die Produktion 2016 einen Anstieg von  6,4% und pendelte sich bei  5.552 Millionen Euro ein. Das Ergebnis ist dem positiven Verlauf der Lieferungen seitens der Hersteller auf dem Inlandsmarkt zu verdanken, gestiegen um 25,7%  auf 2.300 Millionen. Der Export hat stattdessen einen Stillstand erlitten. Um 4% auf 3.252 Millionen Euro gesunken, fiel der Exportwert auf das Niveau des Jahre 2014 zurück und annullierte somit die Wachstumsrate von 2015. 

Die wichtigsten Absatzmärkte für das italienische Angebot im Jahr 2016 waren: Deutschland (377 Millionen + 1%), die Vereinigten Staaten (352 Millionen, -9,4%), China (315 Millionen, -6,9%), Frankreich (224 Millionen + 23,2%), Polen (137 Millionen, +7,2%), Spanien (116 Millionen, +14%), Mexiko (99 Millionen, +29,3%), die Türkei (87 Millionen -5,1%).

Deutlich positiv war das Verbrauchsergebnis, das im dritten aufeinanderfolgenden Jahr eine zweistellige Wachstumsrate verzeichnete und sich bei  3.859 Millionen Euro einpendelte, d.h. 15,3% mehr gegenüber 2015.

Der positive Trend der italienischen Fachindustrie wird sich auch 2017 bestätigen, wie aus den vom  Centro Studi & Cultura di Impresa von UCIMU erarbeiteten Prognosen hervorgeht. Insbesondere  wird die Produktion um 6,7% auf 5.925 Millionen Euro ansteigen. Der Verbrauch wird sich bei 4.250 Millionen Euro einpendeln,  10,1% mehr gegenüber 2016, und sowohl die  Lieferungen seitens der Hersteller auf dem Inlandsmarkt  erwartetes Wachstum  um 12% auf 2.575 Millionen – als auch den  Import (+7,5%) mit sich ziehen.

Der Export wird wieder positiv sein: mit einer Steigerung von 3%  wird er einen Wert von 3.350 Millionen Euro erreichen. Der aufgezeichnete Verlauf des Werkzeugmaschinenverkaufs außerhalb Italiens in den ersten drei Monaten des Jahres bestätigt den erwarteten Aufschwung.  Das Verhältnis Export/Produktion, im Jahr 2014 aufgrund der Wiederbelebung der italienischen Nachfrage normalisiert , wird weiterhin absinken und sich bei 56,5% einpendeln.

Massimo Carboniero, Präsident UCIMU-SISTEMI PER PRODURRE, bestätigte: „im Rahmen einer allgemeinen Rückläufigkeit der Fachindustrie weltweit hat Italien gezeigt, dass es noch Luft nach oben gibt um noch mehr zu wachsen als bereits in den vergangenen zwei Jahren geschehen ist.  Aufgrund dieser Tendenz übersteigt der Umsatz in diesem Bereich 8 Milliarden Euro.“

Massimo Carboniero fuhr fort: „für 2017 sagen die Prognosen dass es in Italien noch weiter aufwärts geht; alle Wirtschaftsindikatoren werden weiteren Aufschwung erleben, einschließlich des Exportes, bereits im Aufwärtstrend im ersten Quartal des Jahres, vor allem aber wird der Verbrauch noch ansteigen.“

„Andererseits“ - fügte  Massimo Carboniero hinzu - „die im Nationalplan Industrie 4.0 enthaltenen Maßnahmen führten schon zu den ersten Erfolgen, wie die Auftragslage für die Hersteller auf dem Inlandsmarkt beweist. Nach den   +22,2% der ersten drei Monaten 2017 zeigt der Auftragsindex der italienischen Hersteller auf dem Inlandsmarkt im zweiten Quartal eine Wachstumsrate von 28,5% wodurch die Tendenz neue Maschinen und neue Technologien zu erwerben  für die Konnektivität der Anlagen bestätigt wird.“

Laut der vom Centro Studi e Cultura di Impresa von UCIMU-SISTEMI PER PRODURRE erarbeiteten Daten, hat der Auftragsindex für Werkzeugmaschinen im zweiten Quartal 2017 ein Wachstum von 17,2% gegenüber dem gleichen Zeitraum von  2016 verzeichnet, mit einem absoluten Indexwert von 136,2 (Basis 2010=100).

Der positive Verlauf  wurde sowohl dank der positiven Performance der von italienischen Herstellern gesammelten Auslandsaufträge als auch durch das ausgezeichnete Ergebnis auf dem Inlandsmarkt bestimmt. 

Im Detail bedeutet das ein Wachstum des ausländischen Auftragsindex von 13,8% gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres mit einem absoluten Indexwert von 124.

Auf dem Inlandsmarkt setzte sich der entschiedene Wachstumstrend des Auftragsindex im Zeitraum April – Juni 2017 mit einer Zunahme von 28,5% fort, mit einem absoluten Wert von  180,5.

In den sechs Monaten verzeichnet der Index eine Zunahme von 9,9% mit einem absoluten Wert von 162. Positiver Verlauf der Auslandsaufträge, gestiegen um 5,6% (absoluter Wert 146,1); entschieden positiv die Inlandsaufträge, die im Vergleich zum ersten Halbjahr 2016 um 24,8% gestiegen sind mit einem absoluten Wert von  208,4.

„Die Prognosen sagen, dass wir trotz allem bis Ende 2017 nicht das aufholen werden, was durch die Krisenjahre verloren ging.  Der Neustart der Wettbewerbsfähigkeit der kleinen und mittelständischen Betriebe hat gerade begonnen, es benötigt Zeit bis sie die Maßnahmen umsetzen und die Investitionspläne anlaufen lassen.“

 

„Deshalb könnte es nützlich sein die Superabschreibung in strukturelle Maßnahme umzuwandeln,  auch um die derzeitigen Abschreibungskoeffizienten anzugleichen, die nicht mehr der effektiven Dauer der Güter entsprechen.“

„Außerdem wäre es angemessen aufgrund des großen Interesses der Unternehmen sich auf digitaler Ebene zu reorganisieren abzuwägen, die Hyperabschreibung auch in das kommende Bilanzgesetz einzubringen und so die Wirksamkeit um ein Jahr gegenüber den derzeitigen festgesetzten Terminen zu verlängern.“

„Es handelt sich nicht darum die Maßnahmen radikal zu verändern“ - fuhr der Präsident von  UCIMU-SISTEMI PER PRODURRE fort  -  „es geht darum ihnen die notwendige Zeit zu lassen, um die erhoffte Wirkung zu erzielen, auch weil die Aktivierung von Digitalisierungs- und Vernetzungssprozessen in mittel- und langfristigen Zeitabständen neue und kontinuierliche Investitionen produziert, die der Wirtschaft des Landes und der Wettbewerbsfähigkeit des italienischen Gewerbes zugute kommen und auch die Eingliederung junger Leute fördern als Antwort auf die Erfordernisse der Unternehmen  über neue Kompetenzen zu verfügen”. 

Abschließend sagte Carboniero „deshalb betrachten wir die Arbeit als fundamental, die das Ministerium für wirtschaftliche Entwicklung  im Hinblick auf Bildung leistet, unerlässlich, damit die von den Maschinen aktivierte Umwandlung Wirklichkeit wird. Das reicht allerdings nicht aus. Es müssen Maßnahmen zur Steuer- und Beitragspolitik ergriffen werden,  vor allem mit der Nullstellung des Abstandes zwischen Gesamtlohnkosten und Nettolöhnen für die jungen Leute sowie einer weiteren Reduzierung  für alle anderen Beschäftigten.“

http://www.ucimu.it